Neben seiner Tätigkeit am Theater wirkte Franz Tscherne in zahlreichen Film- und TV- Produktionen mit und widmet sich in jüngster Zeit auch vermehrt dem Musiktheater. So spielte er am Aalto Theater in Essen unter der Direktion von GMD Stefan Soltesz den Perchik im Musical Anatevka. In der Münchner Philharmonie war er der Erzähler in einer konzertanten Aufführung von Lortzings „Zar und Zimmermann“ unter Leopold Hager und rezitierte Dante in Wolf Ferraris „La vita nuova“ unter Maestro Marcello Viotti. Für den Bayerischen Rundfunk war er der Sprecher in Honeggers „Der Totentanz“ unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer. Mit diesem Dirigenten gestaltete Franz Tscherne auch Rilkes "Cornet" in der Vertonung von Viktor Ullmann im Münchner Prinzregententheater.
Sein Debut auf der Opernbühne gab er 2003 in Venedig, in einer „Teatro la Fenice Neuproduktion“ der „Ariadne auf Naxos“. Im Teatro Malibran spielte er mit großem Erfolg unter der musikalischen Leitung von Maestro Viotti den Haushofmeister. Diesen gab er auch in einer, von Philippe Arlaud neuinszenierten "Ariadne" am Teatro Carlo Felice in Genua.
An der Wuppertaler Oper verkörperte er zuletzt den Orpheus im Melodram „Orfei“ von J.I. Fomin unter der Regie von Klaus Peter Kehr und an der Opéra National du Rhin in Straßburg den Niklas in der Oper "Hans Heiling" von Heinrich Marschner.